1939 Porsche Typ 64 / VW Typ 60K10

Auch bekannt als ‚Berlin-Rom-Wagen‘. Konzipiert  für die Rally Berlin-Rom. Das Design nahm klare Anleihen am KdF-Wagen, dem Vorläufer des VW Käfer. Jedoch mit einer Stromlinienkarosserie als Aluminium. Um die Aerodynamik zu verbessern, wurde der Fahrersitz beinahe mittig angeordnet, dem Beifahrer blieb ein schmaler Notsitz. Im Heck ein 40PS starker Vierzylinder Boxermotor. Allerdings in Mittelmotorauslegung. Theoretische Spitze: 190km/h. Spitze in Rennauslegung, 140km/h (ausgelegt für bessere Beschleunigung).

Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges verhinderte jedoch den Einsatz des Wagens.

3 Stk. wurden gebaut. Einer wurde fortan von Ferdinand Porsche als Kurierwagen genutzt. Ein zweiter verunfallte und der dritte Wagen wurde nach dem Krieg in Österreich zerstört. Teile der beiden zerstörten Wagen wurden vermutlich genutzt, um den Porsche-Wagen iwieder aufzubauen. Dem nach dem Krieg in den 50ern freilich noch eine Karriere im Motorsport beschert wurde. 1995 wurde der Wagen erneut restauriert und ist bis heute erhalten.

Octane

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