Polo Coupé Rettung

Nachdem der arme Polo von einem Geländewagen ordentlich von hinten gebumst wurde, war er erstmal etwas geknickt… Ergebnis oben.

Also den dicken Hammer ausgepackt, Stück Kantholz genommen und zurückgebumst, das Heck… Wo nicht zugänglich, wurden Drahtschlaufen aufgeschweißt und das Heckblech mittels selbst gebautem Zughammer herausgezogen. Vorher:

Während…

…und danach:

Klasse. Ging ja einfach… Scheiß Dünnblechkisten… 😀 Nur das Seitenteil wollte sich nicht so recht bewegen lassen. Da noch ein weiterer, ungebumster Polo bereit stand, wurde dieser zersägt und die Hüfte neu eingesetzt…

…und dann wurde Herbst und Winter und schlecht Wetter. Also erstmal lange Pause, 4 Monate. Dann wurd ’ne Hebebühne in der Nähe frei. Also aufgeladen, Gerät vorgewärmt und das Teil eingebraten. Natürlich den Plan in der Zeit vergessen und ’n paar Löcher zu viel gemacht – egal. Fest ist fest. „Quick-n-dirty Racing“ Style eben 😀

Als nächstes versiegeln, spachteln, schleifen und dann Lack drüber. Und dann die Inneneinrichtung entschimmeln und entfeuchten; weil JEMAND vergessen hat, das Ding während der Regenzeit ab zu decken…. 😛

[UPDATE]

Nach erneuter Pause ging’s weiter damit, die Spuren des Kampfes endgültig zu beseitigen. Sprich; Spachtel druff… Und sämtliche Anbauteile wieder montieren.

Leider gab’s ein kleines Problem: die Grundierung vertrug sich nicht mit dem Spachtel. Oder haftete nicht am Untergrund. Jedenfalls:

Hält nicht… Also nochmal runter mit dem Zeugs, mittels Lärm-zu-Staub Wandler (Flex mit Schleifscheibe). Und dann nochmal den Spaß von vorne beginnen…

Leider hat das Zeug so lange gebraucht zum trocknen, dass der Tag schon alle war bevor der zweite Durchgang zum finalen ausgleich gestartet werden konnte. Aber wenigstens fuhr das Fass wieder.

[UPDATE]

Lack ist drauf. Nochmals 3 Durchgänge mit Spachtel & Füller, dann angeschliffen mit 600er und abschließend mit 1200er Schleifpapier, Fläche gereinigt und angewärmt. Und dann frisches ‚Tornadorot‘ mit der abgefüllten Dose aufgetragen. Kein Vergleich zur Dose aus’m Baumarkt, Lack besser, verläuft viel besser und die Dose kleckert nicht und verteilt einen schönen, gleichmäßigen Nebel. Kostet dafür auch mehr… Abschließend hätte man noch 2-3 Durchgänge mit Spachtel machen können, aber auch so ist es fast gut geworden. Für ‚perfekt‘ war keine Zeit mehr… Aber für die erste großflächige Beilackierung und Vorbereitung bin Ich doch ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

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