W123 – erste Arbeiten

Das ganze war ja als Projekt gedacht, also auf. Kotflügel runter… Und die erste Baustelle wäre gefunden.

Also Spritzwand durch gefault. Dann mal ran…

Zuerst das Verbindungsblech abgetrennt, dieses so wie das dahinter liegende A-Säulen Verbindungsblech waren hinüber. Hier muss ebenfalls Ersatz her.

Der Kandidat Radeinbau war im Bereich Spritzwand, Batteriekasten, Fahrwerksdome und Front stark angegriffen und mit heißgeklebtem Blech (MAG Heißkleber, da dachte Ich bis zu dem Zeitpunkt ICh könnte schelcht schweißen…) verfrickelt.

Also stand schnell die Entscheidung fest, für ~100€ einen neuen Radlauf (MB Deutsch ‚Radeinbau‘) zu besorgen und diesen komplett zu ersetzen. Dazu wurde zunächst die Scharniertasche / Verstärkung abgebohrt. Danach das Verstärkungstrapez auf dem Fahrwerksdom – und schließlich der gesamte Radlauf.

Der Vorderbau wurde dabei abgestützt, um ein einknicken der Längsträger zu verhindern, da der Motor noch eingebaut war.

Als nächstes wurde die Scharniertasche saniert.

Ein Teil des Längsträgers musste ebenfalls ersetzt werden; 2mm Stahl einfach durchgegammelt. WTF??

Auch die Stirnwand wurde großflächig geflickt, Ich wollte hier keine Kompromisse eingehen und so wurde jedes Stück angegriffenen Bleches rausgetrennt. Man hätte einiges sicher mit Rostumwandler konservieren können; aber wenn’s schon mal so gut zugänglich ist…

Die verpfuschte ‚Brille‘ wurde ebenfalls teil-saniert. Hier überlappend statt stumpf. Wollte mal die Absetzzange testen.

Teil des A-Säulenverbinders großzügig herausgetrennt und ersetzt. Praktisch; die Clecos zum fixieren des Bleches. Mit Magneten komm Ich irgendwie nich klar… Äusserst praktisches Werkzeug!

Und dann kam der große Moment; der Radeinbau wurde wieder mit dem Auto verbunden.

Dann das neues Verstärkungstrapez aufgepunktet (38€ das Teil!)…

…und die reparierte Scharniertasche eingefügt. Die präzise Vorarbeit hat sich gelohnt; das Teil schlüpfte wie geschmiert in seine Falz und brauchte nur minimalste Anpassungsarbeiten.

Und als letztes Stück im Radeinbaupuzzle; ein nagelneues Verbindungsblech für 60€.

Alle Spalten und Falze wurden reichlich mit einer Mischung aus 10% Owatrol und Brantho-Korux geflutet und dann mit Karosseriedichtmasse versiegelt.

Dann alles nochmal mit reichlich Brantho-Korux eingenebelt und mit der Dpse lackiert. Leider hat die Dose nicht mehr für alles gereicht… 😀

Ecke fertig. Abbocken, auf zur nächsten Ecke…

7.5.’12 – Kalifornisches Turboloch gestopft & fertig auslackiert.

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