W123 – erste Durchsicht

Da stand er dann endlich im Carport. Die erste intensivere Begutachtung.

Offensichtlich wurde der Lack bereits an diversen Stellen schon einmal ausgebessert. Den von Kotflügel und Motorhaube blätterte großflächig nicht originaler Klarlack ab . Hier und da waren Flecken von roter Rostschutzfarbe zu sehen – das war laut Verkäufer das Werk des Vorbesitzers. Dem dann irgendwann die Lust ausging, das Auto (hin) zu richten. Später mehr davon…

Überraschenderweise waren alle Handbücher noch vorhanden, und sogar eine Historie bis     1997 war vorhanden. Serviceheft, das Kärtchen mit den MB Service Nummern – alles da. Unter der Rückbank fand sich sogar noch die originale Hülle für die Bordbücher. Fantastisch!

Der Wagen stand wohl lange draussen – an diversen Stellen war Algenwuchs und erste Ansätze von Moos zu finden. Naja. Stellenweise war auch der Lack stark verwittert. Der Laderaum (creme, alles mit Teppich ausgeschlagen) war leider ramponiert…

Die Türböden waren alle durch. Schade. Aber erst mal von keiner tragenden Bedeutung. Mehr Sorgen machten mir die Stellen, an denen der VB gewesen war… Die, die rot markiert wurden.

Also wurde der Tee zuerst mal gewaschen. Und: oh Freude! Unter dem ganzen Schmutz und Schmodder steckt ein Auto! Probe-Politur an einer kleinen Stelle ergibt: Lack großteils OK. Und so machte das dann Laune, bald anzufangen. Und den Lack erstmal… Für Blecharbeiten zu zerstören 😀 Denn wie man auch sieht, die Radlaufspitzen sind ebenfalls angegriffen und mit Blech übergebraten. Bäähhh…

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