Getriebe #3, Zwischenrad einmessen

Weiter geht’s mit dem Getriebe, endlich. Heute: Zwischenrad einmessen.Zuerst mit der alten Dichtung.  Also den Deckel an’s Getriebe geschraubt, Schrauben angezogen (25nm) und die Messuhr dran gehalten. 0,05mm Spiel, zu wenig. Die Werksunterlagen empfehlen 0,1 bis 0,17mm Spiel.

Statt dünnerer Anlaufscheiben kann man auch eine dickere Dichtung nehmen. Also nehmen wir mal die Dickste, die wir finden können.Satte 0,3mm Spiel, das ist viel zu viel, ca. das Doppelte von dem, was gebraucht wird. Also versuchen wir Dichtung Nummer 3.

Knapp über 0,2mm. Nahe am Maximum, wir wollen aber im Idealfall näher an das Minimum heran kommen. Also, nächste Dichtung. Wieder einen Ticken dünner.Und passt. 0,15mm Spiel. Messungen wurden jeweils mehrmals durchgeführt und mit Blattlehre bestätigt. An dieser Stelle ist es keinesfalls verkehrt, öfter zu messen als nötig. Verwendet wird dann die Dichtung mit der auch eingemessen wurde, mit einem Hauch(!) von Dichtmasse. Wirklich nur einen Hauch, um das Spiel nicht zu vergrößern.

Das Zwischenrad ist die Achillesferse des gesamten Antriebes, hier sollte man nicht leichtfertig Dichtungen tauschen, sondern IMMER messen. Die alte Dichtung hatte Ich öfters verwendet – das war ein Fehler, denn das Spiel war zum Schluss zu klein. Ursprünglich hatte es mit dieser Dichtung einmal 0,15mm betragen, heuer die gemessenen 0,05mm.

Es kann sein, dass man den Deckel dutzende Male an- und abschrauben muss, bis das Spiel stimmt. Aber die Mühe lohnt sich hier definitiv, sollte der Zwischentrieb Schaden nehmen, sind meistens auch Getriebegehäuse & Zwischenraddeckel Schrott. Gute Teile zu finden wird zunehmend schwieriger. Und es ist ein riesen Haufen Arbeit.

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