Meuterfahrt quer durch die Republik

Einmal wieder die Dannenwalde Classics (DWC) besucht, wie immer großartig. Danach ging es weiter Richtung norden. Wenn man schon fast ganz oben ist, fährt man doch gleich auch noch an’s Meer, anstatt umzudrehen. Nach einer sehr stillen Nacht mit unglaublichem Sternenhimmel ging es in der Früh dann los. Ziel: die Insel Rügen. Über die B96, immer Richtung Norden. Das ist nicht die B96, aber ganz in der Nähe. Man erkundet die Umgebung ja schon etwas. Nach ein paar Stunden gemütlicher Fahrt – endlich Meer, Sonne und Strand. Ziel 1 war Prora, die alte KdF-Anlage. Zuerst die Ruinen, und dann der besser erhaltene Rest. Leider befindet sich die Anlage derzeit im Umbau zu Luxus-Appartments und Ferienwohnungen, im „Ursprungszustand“ kann man sie leider nicht mehr ansehen. Schade – zu spät gekommen. Dennoch verbleibt ein Eindruck von der Gigantomanie die damals geherrscht haben muss. Den schönsten Strand hatte man sich jedenfalls ganz sicher dafür herausgesucht. Nach einer Nacht im Hotel ganz in der Nähe ging es dann so früh wie möglich Richtung Kreidefelsen.

Der Entschluss im Morgennebel los zu fahren bzw. zu wandern war genau richtig. Ich war der einzige Mensch dort, absolute Stille, nur das Rauschen des Meeres und die Geräusche von Flora und Fauna. Ein ganz besonderer Eindruck, diesen Touristenmagneten so ganz ohne Menschen erleben zu können.  Auf dem Rückweg kamen mir dann allerdings die Gruppen von Rentnern entgegen. Und Ich machte mich auf, die felsen von der anderen Seite zu betrachten. Der Abstieg am Königsstuhl war gesperrt, also blieb nur der steinige Weg von Sassnitz aus. Da das Wetter zunehmend schlechter wurde, beschloss Ich die Rückfahrt anzutreten, was Ich sehen wollte war gesehen. 1012km, insgesamt hat die Taxe an dem Wochenende 2125km absolviert, völlig problemlos für Fahrer und Maschine.

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