Komantsche

Von Jeep. Nach rund 200.000km Mercedes W124 in wenigen Jahren – brauchte Ich mal etwas Abwechslung. Mal was ganz was anderes… Es sollte ein 80er Jahre Land Cruiser werden – es wurde – ein Jeep. Comanche. Quasi der Cherokee als Pick-Up.Einfach mal was beklopptes machen. Beobachtet hatte Ich den schon lange, und irgendwann dann mal einfach eine Probefahrt arrangiert. Eigentlich nicht wirklich das Gesuchte, aber sehr selten und komplett unvernünftig. Nach der Probefahrt musste Ich kämpfen nicht direkt zu kaufen und verordnete mir eine Woche Denkpause. Äh – Bedenkzeit. Um den Karren dann zu kaufen.

TÜV hatter noch, als gelbe Nummer dran und Abfahrt! Mitten in der Woche nach der Arbeit einen Co-Piloten besorgt und mit dem Taxi ab nach Bad Rappenau, den Indianer entführen. Vor Abfahrt noch versuchen den Mercedes des verkäufers zum kuppeln zu bewegen – leider erfolglos. Irgendwann Richtung Abend denn auf die Bahn und mit beiden Autos nachhause.  Irgendwie… War das so bescheuert, einen abgerockten, zerschossenen Jeep zu kaufen, dazu noch einen der nur Heckantrieb hat und keinen Kofferraum. Und eine Tankuhr, die so groß ist wie der Tacho… Der 4 Liter große OHV-Sechszylinder hat ordentlich Dampf – und genau so viel Durst. 300nm schickt er durch den Wandler, damit kommt man überraschend flott vom Fleck.Und natürlich muss man mit einem amerikanischen Auto bei einer amerikanischen Fast-Food Kette halten für’s Abendessen. Nach erfolgreicher Stärkung beide Karren zum Heimatstützpunkt verbracht und dann den Indianer noch kurz durch die lokale Prärie gefahren.

Baujahr 1987, 4.0, Heckantrieb und Lenkradautomatik mit 3-Sitzer Bank. Ein klassischer Pickup mit separater Ladefläche, wie es sich gehört. Und LKW ist er auch.

Nichts für den Alltag, aber etwas zum ab und an mal fahren oder wenn’s was zu transportieren gibt.

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