Steinbock H1.25/33A – Inspektion

Nachdem der Bock 2 Jahre von einer Ecke in die nächste geschoben wurde – Zeit für die überfällige Inspektion. Typ H1.25/33A. Ab auf den Seziertisch.Der Kleinste, den Steinbock fertigte. Zerlegen ist denkbar einfach, die Hydraulik wird von einem einzigen Bolzen gehalten. Nicht festgerostet – schön. Leider nicht so schön; nach Entfernung des Senkventils wurde offenbar, dass die Hydraulik vermutlich nicht so einfach zu reparieren wird. Bekannt war bereits, dass der Pumpenkolben fest ist. Der Blick in’s Senkventil lässt schlimmes erahnen…Und – ja. Voll Wasser-Öl-Schleim und Rost. Auch der Kolben sieht mitgenommen aus, kein Wunder ist der Dichtring nichtmal mehr Luftdicht. Immerhin, alles ist freigängig. aber selbst ein neuer Dichtring wird auf der korrodierten Oberfläche nicht lange dicht halten…So bald ein passender Zapfenschlüssel aufgetrieben ist, wird der Zylinder weiter zerlegt. der Pumpenkolben sitzt weiterhin bombenfest in seinem Platz, kein Mittel zeigte bisher Wirkung. Schade dass die Hydraulik derart ramponiert ist, das Chassis ist nämlich intakt und sehr gut erhalten, nichts groß verschlissen oder festgerostet. Auch die flexible Welle zum ablassen ist völlig intakt (oft defekt). Mal sehen, wie es weiter geht mit dem kleinen Bock. Ich fürchte, dass 85% der Hydraulik nicht mehr zu gebrauchen ist. Womöglich ist es einfacher, nach einem Organspender Ausschau zu halten. Andernfalls – alles was rund ist kann man auf einer Drehbank nachfertigen. Mir fehlt dazu nur etwas die Zeit. Auf der anderen Seite hat der Kleine keine Priorität. Mal schauen… In den Schrott kommt er jedenfalls nicht 😉

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