Turbo-Trip #3

Der dritte Turbodiesel wird zur Schlachtbank überführt. Langsam wird das zur Angewohnheit hier. Diesmal ging es in’s Fränkische… Da noch ein paar Kisten Leergut aus Frankreich zurück in die Heimat wollten, wurde die Faxe morgens beladen.210-1Und denn ging’s los auf die Autobahn. Schöner Tag, gemütlich. Und so gab’s denn auch erstmal petit pains aus’m Elsass und Kaffee aus Deutschland in Bayern. Irgendwo. Sone, endlich warm. Bummeln ist angesagt, der 300TD ist eh kein Schnellwagen. 210-2faxi_rastplatzIrgendwann dann waren wir ohne von der bayrischen Polizei aufgehalten worden zu sein, was Ich beinahe vermutet hatte bei dem Auto, in Kulmbach angekommen.

Immer noch sonnig, der erste echte Mercedes allerdings glänzte trotzdem nicht, als wüsste er, dass er kein Glanzstück in der Historie seines stuttgarter Erzeugers ist.210-3Enzo hatt sogar zwei von den ersten echten Mercedesen auf’m Hof, einen sogar nicht zum schlachten! Und weil dessen Motorhaube NOCH schlechter war als die an dem söben aquirierten Motorfahrzeug, wurde diese geschwind umgeschraubt. ICH brauch die eh nicht. Ich musste leider Bilder machen, befohlenerweise. Schade, hätte soo gerne W210 geschraubt.210-4 210-5 210-6 210-7Und weil die Haube so derart gut geeignet war, wurde sie promt zur Projektionsfläche für ein Statement zur Ära Schrempp umfunktioniert. w210Kennzeichen an die Kisté genagelt, alle 4 in die Karre, Ich hinter’s Steuer – und Probefahrt! So Scheiße die Hülle doch ist – der Antrieb kann was! Ist gekauft. Auch wenn er Glühkerze und ganz fies Gardenageraffel hat.

Weil er so schön war, wurde der Wagen denn auch prompt genommen um zum Kommunbrauhaus zu fahren und das kulmbacher Establishment etwas zu schocken.

Schäuferla, Bernsteinbier – herrlich! Franken kann was!210-9Und weil Franken auch optisch was kann, ging es so lange die Sonne noch schien über kleine Landstrassen Richtung Süden zurück. Fränkische Schweiz in der Abendsonne, schön! Ein kurzer Aufenthalt im Brauhaus Ott folgte noch, mir war’s aber zu zugig für Biergarten. Also ging’s denn zügig weiter, der Zügigkeit halber.ottDämmerung, immer weniger Sonne – Zeit, den Weg zur Autobahn zu suchen. Der Turbodiesel rennt, im 5. Gang dreht er bei 120km/h keine 2500 U/min – Gemütlichkeit stellt sich ein.

Zwischendrin wird entschieden, trotz fortgeschrittener Stunde noch nach Lambsheim zu fahren, zum Monopoel-Stammtisch. Abendessen und vielleicht leckere Schneckennudeln. Gegen vielzuspätindernacht ca. waren wir dann dort, die Nudeln ließen aber noch auf sich warten… 1°°, Espresso, Zuckerschneckennudeln – um 4°° war Ich in der Koje dann.210-12 210-13Um um 7:30 schon wieder aufzustehen und die Faxe zu schnappen und wieder nordwärts nach Herxheim zu tingeln, wo Arbeit auf mich wartete. MB Trac schweißen, die Xte.210-14 210-15Dann Herxheim -> Rastatt -> Offenburg -> Rastatt -> Offenburg und jeder war wieder zuhause und Ich mit zwei Autos am Ziel. 1300km hat die Taxe gemacht und 7,5l/100km genommen. Der schwere Turbo beeindruckte noch nachhaltiger: 6,8l! 210-16 210-17

Und das Ziel der Exkursion? Der herrliche OM606LA mit der herrlichen 5G-Tronic. Der 300CD braucht nämlich einen neuen Antrieb… Und diesmal wird das wirklich aufwändig!

om606_ausbaukabel-8 kabel-14

Ein Gedanke zu „Turbo-Trip #3

  1. Trinke gerade mein feierabendbier und lese durch den blog. Immer wieder erfrischend. Ich freue mich schon auf die fortsetzung des umbaues. Grüsse, Stephan aus Portugal

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